LOL: Republica 2017

Wer in den 90ern bereits das Internet genutzt hat, kennt die Abkürzung noch: LOL. Ausgeschrieben Laugh out Loud. Ein gängiger Begriff in  Chatrooms und auf Foren, um zu zeigen, dass man sich gerade über etwas super amüsiert. Doch das Internet besteht längst nicht mehr nur aus lustigen Katzenvideos und Kuschelkurs. Begriffe wie Shitstorm, Hatespeech und Lügenpresse geistern durch die Weiten der Social Networks. Jeder hat Angst, dass er für etwas, das er online stellt, sprachliche Prügel bekommt. Die diesjährige re:publica hat sich deshalb den Zusatz „Love Out Loud“ gegeben. Die Konferenz für die „digitale Gesellschaft“ ruft zu mehr Miteinander im Netz auf. Dazu, jedem einen Ort der freien Meinungsäußerung zu geben.

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Die Nostalgie der 90ger überwiegt der Aufbruchsstimmung

Ein bisschen schwingt Nostalgie nach den „alten Internetzeiten“ bei so mancher Diskussion mit. Damals als mit Social Media noch keine Wahlkampfkampagnen geführt wurden. Als Politiker und politische Parteien ihre Botschaften nur offline verkünden konnten und das Netz noch den digitalen Vorreitern gehörte. Als Katzenvideos wichtiger waren als Trump. Und als Forenbeiträge noch salopp mit „LOL“ oder „rofl“ kommentiert wurden anstatt mit Hasstiraden. Ob von Usern oder von Chatbots. Die Nostalgie kommt nicht von ungefähr. Früher gehörte die Konferenz für die digitale Gesellschaft noch den Nerds, den Geeks, heute ist dank des Smartphones jeder irgendwie “Digitalier”.

Wer entlarft Fake News? Und wer ist Single Point of Truth?

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Wie frei ist das Netz, wenn für Content bezahlt wird?

Deshalb kommen auch die öffentlich-rechtlichen Sender auf die re:publica, sie versuchen Aufklärung zu leisten über „Fake-News“ und Facebook-Algorithmen. Doch wen müssen sie hier eigentlich aufklären? Viele alteingesessene Internet-Nutzer wandern inzwischen in das so genannte „Darknet“ ab, sie haben teilweise das Internet wie wir es heute kennen mitgeprägt. Die wichtigsten Seiten aufgebaut. Sind Leuchttürme im Netz. Und können mit der Kommerzialisierung des Internets nichts anfangen. Das Internet heute wird immer mehr zum kommerziellen Produkt und Marktplatz. Für einige Artikel von Zeitungen müssen User inzwischen auch online bezahlen. Und sei es mit ihren Daten.

Das Internet ist nicht nur Lebensraum sondern auch Arbeitsraum

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Die Zeiten von „kostenlos“ sind größtenteils vorbei. Das Internet wird auch heute immer mehr zum „Arbeitsraum“. So zeigt Google auf der Konferenz, wie der Arbeitsplatz von digitalen Pionieren heute aussieht und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wirbt für das Strategiepapier Arbeit 4.0.

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Wie weit geht Meinungsfreiheit? Und wem gehören die Gedanken?

Das Netz ist inzwischen öffentlicher Raum und muss sich daher auch Gesetzen unterwerfen. Nur welche Gesetze gelten in einem weltweit umspannenden Netzwerk? Kann freie Meinungsäußerung im gesamten Netz gelten? Und sind Hasskommentare nicht auch irgendwie freie Meinungsäußerung? Und wem gehört ein Datenstrom? Wem gehören die Daten, die ein Satellit auf die Erde wirft? Gehören die nicht auch irgendwie allen Erdlingen? Die Fragen, die diskutiert werden, führen bereits bis zum Mond. Und darüber hinaus.

Das Daten-Netz umspannt nicht mehr nur die Erde

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Audi brachte zusammen mit den Part-Time Scientists den lunar quattro mit auf die Republica. Begeistert wurden seine Funktionen und seine Ähnlichkeit zum Disney-Roboter WallE diskutiert.

Digitale Infrastruktur bezieht sich nicht mehr nur auf das Netz

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Erst einmal ist die Erde dran. Und die soll noch weiter verknüpft werden. Das Internet der Dinge wird erweitert um Infrastruktur. Endlich kann mir mein Smartphone nicht nur sagen wie weit der Mond entfernt ist, sondern auch ob um die Ecke ein Parkplatz frei ist.

Die Telekom veranschaulichte wie in Zukunft Parplatzsuche in Hamburg aussehen kann. Mit einem Metall-Sensor in der Parkbucht wird an eine App weiter gegeben, welcher Parkplatz frei und welcher besetzt ist.

Algorithmen müssen trainiert werden. Zu welchem Ziel?

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Die neuen Business-Modelle machen das Daten-Netz pragmatisch. User-orientierter. Alltagstauglicher. Und macht jeden Menschen, egal welches Gerät er benutzt, welches Auto er fährt, zu einem Teil der digitalen Infrastruktur. Damit sind wir und werden wir alle zu Digitaliern. Und sollten uns deshalb auch daran beteiligen das Netz zu einem freundlichen Ort zu machen. Verantwortung nicht nur für unsere eigenen, sondern auch die Daten von anderen übernehmen. Damit wir auch in Zukunft gemeinsam über Katzenvideos lachen können und sich die Digitalisierung nicht anfühlt wie der kalte Roboterarm eines Algorithmus. Algorithmen sind programmierbar. Katzen nicht.

Online-Anbieter bekommen Konkurrenz von bisher analogen Firmen

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Kein Wunder also, dass die Republica inzwischen nicht mehr nur den Nerds sondern auch den Konzernen gehört. So sind nicht mehr nur die Internetkonzerne Google, IBM und Microsoft vor Ort sondern seit Jahren auch Daimler. Zum Internet der Dinge gehört inzwischen auch das Auto und die Datenautobahnen werden weltweit schneller ausgebaut als das Nahverkehrssystem. Denn Gesellschaft wird immer auch von Unternehmen beeinflusst. Auch die digitale. Spätestens bei der Entwicklung von autonomen Autos sitzen dann endlich alle im selben Boot. Wohin der Kahn schippert? Da sind sich Hersteller und Experten noch nicht ganz enig. Keiner teilt sein Schlauchboot gerne. Aber die Yacht will man dann erstrecht exklusiv. So geht es auch vielen Kunden beim Thema CarSharing. Erstrecht wenn sie einen Benz besitzen. Wie viele Konferenzteilnehmer überhaupt ein Auto besitzen? Oh. Status wird hier an der Unbekanntheit der Smartphone-Marke fest gemacht.

Lachen oder weinen wir in Zukunft über die Digitalisierung?

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Wir, die Digitalier, die heute die Online-Welt gestalten, die die Progamme zur Verknüpfung von Welten schreiben, die Produkte smart machen, Plattformen noch user-zentrierter, Kampagnen noch datengestützer. Was hinterlassen wir, worauf wir in ein paar Jahren mit Nostalgie zurück blicken? Wozu entscheiden wir uns? Lol or hate?

I was scared of pretty Girls and starting Conversations

Have you ever been with your head so much into your work you forgot you had food on the stove? Well that’s just me at the moment. Been there, done that. Just now.

So while waiting for my analog festival pictures to be ready I’ll keep you busy with some other stuff.

Today that will be the best power drink ever. For you to try. So you will be able to handle cooking and working at once 😉

Lemon Summer Power Drink Lemon Summer Power Drink

Oh and yes it is as simple as it looks like:

– One organic lemon

– some home-grown mint

– some fresh, organic ginger

– some nice open can to put everything into (mine is from IKEA)

– tadaa!

Lemons give you a boost of Vitamin C while the Mint is cooling your body temperature. The fresh Ginger on top reduces your craving for something sweet (as it always overcomes me when I’m stressed). And overall a can full of fresh ingredients smelling of lemon suddenly evokes this relaxing summer feeling you just need after a day full of work.

Or after this #GameOfThronesFinal ! That’s something we all need something cooling as well. For all our hopes and dreams melted like..well…Snow.

One more reason to make yourself a Power Drink – whatever helps a series junkie through the ups and downs of his fictional worlds!

Teenage Dream

 

90s fashion and culture is stating a big revival. But there’s not only the youth culture of the 80s and 90s we should keep on discussing about an look back on.

Director Matt Wolf makes it now easy for us to get back in time until the 19th century and follow the developement of “youth culture” or better: the special demographic group we refer to as “youth” today, until the present day. His film is as much a documentary full of facts and rare archival footage but as well an aesthetic masterpiece. Watch and enjoy 🙂

Black Milk brings us the real fall magic

Black Milk brings us the real fall magic

“If you’re havin’ Quidditch problems, I feel bad for you son. I got 99 problems, but a snitch ain’t one!”(Black Milk’s picture caption)

The tricot-trend is going one step further…black milk just launched a magical Harry Potter clothing line. If you’re not much into basketball or football, but into Harry Potter (and seriously…everyone who isn’t is not my friend :D), you finally can get your Quidditch tricot. Ravenclaw, Hufflepuff, Slytherin, whatever team your into, as long as you are team Potter.

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School start has never been so magic. Even if the idea of going by train to Hogwarts has faded, the magic of the Harry Potter world and the excitement about the start of a new school year full of adventures still lingers.

I wish there were a clothing line like that when I had to go back to school…starting school would have been much easier after spending the holidays with my head in one of the Harry Potter books! Have a good start everyone!

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Let’s get ready for a fall full of magic!

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You find all the pictures of this entry at the Black Milk Facebook page!

let the 20s roar

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I’m totally on the electro-swing wave so with the soundtrack for the Great Gatsby I found some new pearls for my playlist.
Last weekend in Budapest we also went to a 20s Club and it was just amazing. The best music, best drinks and interior and the best dancing partner I could have wished for.

For getting ready for an amazing night out in the beautiful city of Budapest we had dinner in my new favourite restaurant called „Két Szerecsen“ (http://ketszerecsen.hu/).
Besides the fulminant variety of tapas they also serve the best vegetarian curry I have eaten for a long time! The whole place is held in a moorish decor, well balanced between cool plainness and stunning oriental elements and therefore stylish not cheesy. You find it near to the Nagymezö utca what makes it the perfect place to start your night!IMG_4308